„Warum tut ihr euch das an? Warum geht ihr bei Schnee und Kälte von Haus zu Haus, klopft an und hofft, dass die Bewohner:innen ihre Herzen und Türen für die Frohbotschaft der Weihnachtszeit öffnen?“, fragt Pfarrer Claudiu Budău die Königinnen und Könige beim Dreikönigsgottesdienst.
Sie bringen Segen und Wünsche für den Frieden, sind ein Hoffnungszeichen in dieser Welt und sammeln Spenden für Notleidende in Tansania. 7.362,89 € sind es geworden.
Viele Hände haben zu dieser erfolgreichen Aktion beigetragen. Robert Krenn dankt seiner Frau Gerlinde für die Organisation von 39 Kindern mit Begleitung, die in zweimal acht Gruppen an zwei Tagen unterwegs waren und dabei von 14 Familien zum Mittagessen eingeladen wurden. Morgen wird eine Gruppe noch die Schule und den Kindergarten besuchen. Das Pastorale Pfarrteam dankt allen Beteiligten für diesen Einsatz. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Der Schirm, mit dem ich die Wort-Gottes-Feier eröffnet habe, zeigt auf seiner Innenseite zwei Frauengestalten (im Foto mit blauem Pfeil gekennzeichnet): die Weisheit und die Kirche. Die Weisheit wird in der antiken Tradition mit dem „Logos“, dem Wort Gottes, verbunden – jenem Wort, mit dem nach dem Johannesevangelium die Schöpfung beginnt: „Im Anfang war das Wort“. Darauf gründet Susanne Linhardt in ihren Worten zum Evangelium ihr Plädoyer für die Wort-Gottes-Feier. In der Zeichenhandlung sind alle eingeladen, eines der Wortkärtchen mitzunehmen als Zeichen dafür, dass das Gottes Wort auch ihnen gilt. Margret Hofmann, Wort-Gottes-Feier-Leiterin
Worte zum Johannesprolog von Susanne Linhardt (Joh 1,1–18) „Im Anfang war das Wort.“ Mit diesem Satz beginnt das heutige Evangelium. Es führt uns nicht in eine konkrete Szene, nicht an einen Ort und nicht zu handelnden Personen, sondern an den Ursprung allen Seins. Vor allem Anfang, vor aller Zeit, vor allem Tun steht das Wort. Und dieses Wort ist nicht etwas, sondern jemand: Gott selbst.
Johannes greift damit bewusst den Anfang der Bibel auf. „Im Anfang“ – das erinnert an die Schöpfung. Gott spricht, und es wird Licht. Gott spricht, und Chaos wird Ordnung. Gottes Wort ist kein leeres Reden, sondern schöpferische Kraft. Es bewirkt, was es sagt. Alles, was geworden ist, verdankt sich diesem Wort. Nichts ist ohne es entstanden.
Wir leben in einer Welt der vielen Worte. Worte begleiten uns ständig: gesprochen, geschrieben, gesendet, geteilt. Doch wir wissen nur zu gut, wie oft Worte leer bleiben. Wie schnell sie verletzen, verwirren oder manipulieren. Wie leicht sie Vertrauen zerstören.
Gerade deshalb ist der Johannesprolog so tröstlich und zugleich herausfordernd. Er erinnert uns daran, dass es ein anderes Wort gibt: ein Wort, das trägt, heilt und Leben schenkt. Ein Wort, das nicht lauter werden muss, um wirksam zu sein. Ein Wort, das nicht überredet, sondern einlädt. Dieses Wort ist Gott selbst, der sich mitteilt.
In der Wort-Gottes-Feier stehen wir ganz bewusst unter diesem Wort. Vielleicht fehlt einigen das Eucharistische, vielleicht erscheint diese Feier manchem „als weniger“. Doch: das Wort Gottes ist nicht zweitrangig. Es ist Ursprung, Mitte und Ziel. Wo dieses Wort verkündet wird, ist Gott selbst gegenwärtig. Nicht symbolisch, nicht abgeschwächt, sondern lebendig.
Wenn wir in der Wort-Gottes-Feier die Schrift hören, dann hören wir nicht bloß alte Texte. Dann spricht Gott heute. Dann geschieht Begegnung. Darum sagen wir nach der Lesung: „Wort des lebendigen Gottes.“ Unser „Dank sei Gott“ ist mehr als Höflichkeit. Es ist Zustimmung, Vertrauen, Bereitschaft.
Doch Hören ist nicht selbstverständlich. Wirkliches Hören braucht Stille. Es braucht ein Innerlich-werden. Vielleicht ist das eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: überhaupt noch Raum zu schaffen, in dem Gottes Wort ankommen kann. In einer Welt, die uns permanent beschallt, braucht das Wort Gottes offene Ohren und offene Herzen.
Die Wort-Gottes-Feier lädt uns ein, diesem Wort Raum zu geben – nicht nur hier, sondern über diesen Moment hinaus. Das gehörte Wort will mitgenommen werden in den Alltag, in Entscheidungen, in Gespräche, in unser Schweigen. Vielleicht bleibt nur ein Satz hängen, ein Gedanke, ein Bild. Das genügt. Gottes Wort wirkt oft leise, aber nachhaltig.
So ist eine Wort-Gottes-Feier kein Ersatz, sondern ein Geschenk. Ein Raum, in dem Gott spricht. Ein Raum, in dem wir hören dürfen. Ein Raum, in dem das Wort neu Anfang werden kann – heute, hier, in unserem Leben.
Amen
Mit Weihrauch, erlesener Musik und ausgewählten Texten feiern wir am Neujahrstag das Hochfest der Gottesmutter Maria. Pfarrer Claudiu Budău bezeichnet diese Tage als Schwellentage und führt an vielen Beispielen aus, was Schwellen bedeuten können: „Entscheidungen, Hindernisse oder Sprungbretter sind nur einige davon.“
Im Fürbittengebet bittet die versammelte Gemeinde um die Bewältigung der vielen Herausforderungen dieser Welt. Mit Diakon Franz Habith stimmen wir ein in den Lobgesang auf die Gottesmutter.
Siegfried Kager an der Orgel ist wie immer ein Ohrenschmaus am frühen Morgen.
Die Feiergemeinde trifft sich nach der Messe im BEGEGNUNGSzentrum zum Sektempfang.
Allen ein GUTES NEUES JAHR! Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Die Jahresstatistik der Pfarre Tobelbad 2025 (Taufen, Trauungen, Begräbnisse etc.) finden Sie als Bild in der Galerie an letzter Stelle.
Verantwortung ist das verbindende Element, das eine Familie zusammenhält. Egal, ob es sich um eine moderne Patchworkfamilie, um die klassische Konstellation aus Vater, Mutter und zwei oder drei Kindern oder andere Formen handelt. Diese Verantwortung – und die Liebe, die damit einhergeht – weiterzugeben, ist unser Auftrag. Besonders wichtig ist die Weitergabe an die nächste Generation betont Vikar Gerhard Hatzmann in seinen Worten zum Tag der Heiligen Familie. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Wir gratulieren Margret Hofmann zum runden Geburtstag mit Blumenstrauß und Fotoalbum und danken für ihren immerwährenden Einsatz für die Pfarre Tobelbad und das Pastorale Pfarrteam. Vikar Gerhard Hatzmann spricht bei der Hl. Messe eine besondere Fürbitte für Margret aus!
Vor allem ich, liebe Margret, bedanke mich für deinen sonntäglich zusammenfassenden Text der Predigt für die Homepage (siehe oben) und der liebevoll gestalteten Wort-Gottes-Feiern – mit Zeichenhandlung, auf die ich mich immer besonders freue. Gerti Reiterer, Homepageredakteurin
24. Dezember 2025
Friedenslicht Die Feuerwehrjugend des Seelsorgeraums ist am 24. Dezember in die Pfarrkirche Tobelbad gekommen, um das Friedenslicht abzuholen. Mit Segen und Laternen sind die Jugendlichen anschließend in ihre Heimatfeuerwehren zurückgekehrt, um allen Menschen das Weihnachtslicht zu bringen.
Adventtheater Bei vollem Haus sangen, tanzten und spielten 32 Kinder unter der Regie von Viktoria Reinprecht und Peter Preitler ein berührendes Adventtheater.
Zu den Symbolen der Adventkerzen, die Hoffnung, Frieden, Freude und Liebe darstellen, erzählten die Kinder Geschichten aus ihrem Alltag.
Den weihnachtlichen Segen überbrachte Diakon Wolfgang Garber.
Das Bläserduo Lukas Krenn und Martin Holzapfel lieferte das i-Tüpfelchen.
Die Spenden gehen an ein vierjähriges krebskrankes Mädchen.
Christmette als Wort-Gottes-Feier Vor der Krippe ließen wir die Zeiten verschwimmen: Susi Linhardt als Hirtin der Antike, Margret Hofmann als moderne Hirtin mit GPS und Stirnlampe. Ines Kvar fasste als Engel die Botschaft zusammen: Jesus bringt Heil für alle – ob sichtbar oder unsichtbar. Für weihnachtliche Stimmung sorgten Herta Finster mit der Querflöte und ihr Mann Robert an der Orgel. Heidi Reinprecht hatte bei der Mette ihren ersten Einsatz als Mesnerin. Mit ihr schauen wir zuversichtlich ins neue Jahr. Danke auch dem Turmbläsertrio für die Begrüßung all jener, die sich trotz Schneegestöbers auf den Weg zur Mette gemacht haben.
25. Dezember 2025
Christtag Der Johannesprolog stellt Jesus Christus als das Wort Gottes vor, das von Anfang an bei Gott war, Mensch geworden ist und den Menschen Gottes Wahrheit offenbart. Diakon Johannes Chum betont, dass Jesus das wahre Licht ist, das allen Menschen Erkenntnis bringt und den Glaubenden die Gotteskindschaft schenkt. Das Pastorale Pfarrteam und Pfarrer Claudiu Budău begrüßen den neuen Diakon in unserer Pfarre und danken für dieses Glaubenszeugnis.
Zum Geburtstag gratulieren wir Heidi Reinprecht, unserer neuen Mesnerin.
Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
„Wir warten auf Christus“ Seelsorger Josef Hacker verbindet die Schriftlesungen des vierten Adventsonntags gekonnt mit den Erwartungen und Herausforderungen, die mit der Ankunft des Herren verbunden sind.
Wir gratulieren Susanne Linhardt und Berta Regier zum Geburtstag und danken für die vielfältigen Beiträge, die sie in Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit leisten. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Unsere Sakristeiglocke ist wieder in Betrieb. Hermi Neubauer hat genäht und Sepp List geschweißt. Wir danken vielmals!
Am 19. Dezember 2025 fand die „Laternenwanderung im Kaiserwald“ vom Bahnhof Premstätten zur Pfarrkirche Tobelbad und retour statt. Andacht am Platz hinter der Kirche mit Bläsergruppe und kleiner Stärkung durch unseren Sozialkreis. Viele Fotos und mehr Informationen von dieser Veranstaltung sind auf der Seite vom Seelsorgeraum Kaiserwald zu sehen.
„Ohne Gott ist der Mensch nicht ganz“, erläuterte Generalvikar Erich Linhardt in seiner Predigt zum „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“. Die heilige Maria ist die Patronin unserer Pfarrkirche. Sie wurde vom ersten Augenblick ihres Daseins an vor jeder Sünde und vor jeder Trennung von Gott bewahrt, weil sie die Mutter des Gottessohnes werden sollte.
Pfarrer Claudiu Budău dankte dem Generalvikar für seine vielfältige Unterstützung sowie Siegfried Kager und seinem Kirchenchor Prima Musica für die feierliche musikalische Gestaltung. Margret Hofmann, Pastorales Pfarrteam Liturgie und Öffentlichkeitsarbeit
Musikalisches Programm der Festmesse:
Instrumentalwerke barocker Meister und die „Messe Breve in F-Dur“ von Theodor Dubois
Unser Waldfriedhof ist seit Dezember 2025 Teil der digitalen Plattform „Stiller Begleiter“. Nähere Informationen finden Sie auf der Seite vom WALDFRIEDHOF.