Unter dem Titel „Gemeinsam Licht sein“ wagte das Firmteam im Rahmen des heurigen Firmkurses eine neue Veranstaltung. In den Rückmeldungen aus den Vorjahren kam heraus, dass die Firmlinge gerne mehr mit ihren Patinnen und Paten machen möchten. Somit baten wir die heurigen knapp 150 Firmlinge mit ihren Paten oder einer anderen Begleitperson am Samstagabend, 7. Februar 2026, nach Wundschuh zu kommen.
Sie trafen sich an vier unterschiedlichen Orten. Nach einem kurzen Impuls machten sie sich mit einer Laterne auf den Weg zur Wundschuher Pfarrkirche. Dabei unterhielten sie sich unter anderem über die Firmung, die Aufgaben der Patin/des Paten, Ängste und Hoffnungen über die Zukunft und wie man Licht sein kann.
In der Kirche feierten wir dann eine Andacht. Auf eine kurze Bibelstelle folgte ein Impuls von Firmspender Gerhard Hatzmann. Dabei griff er sowohl das „Licht sein“, aber besonders auch das Thema des Firmkurses „Random – alles Zufall?“ auf und erzählte auch von seiner Berufung.
Sehr berührend war für viele die Zeit, in der die Patinnen und Paten, wie auch dann bei der Firmung, ihre Hand auf die Schulter ihres Firmlings legten. Währenddessen sangen wir „Komm bewohne mein Herz“.
Nach dem Schlusssegen waren alle am Kirchplatz zu Tee und Krapfen eingeladen.
Ein großer Dank gilt den vielen helfenden Händen, die dieses schöne Event ermöglichten.
Wenn auf das Kyrie der Friedensgruß folgt, kommt Bewegung in den Kirchenraum – und in unsere Herzen. Wir nehmen einander wahr, begrüßen uns, singen und beten miteinander und bitten um Gottes Segen. So feiern wir gemeinsam einen ökumenischen Gottesdienst in Lannach.
Das Thema „Selig seid ihr“ führt uns durch die Feier und lenkt den Blick auf Armut, Friedfertigkeit, Barmherzigkeit und Offenheit füreinander.
Traurig sind wir, weil Pianist Billy uns verlässt, aber dankbar für seine vielen kostbaren musikalischen Beiträge.
Glückskekse mit biblischen Zusprüchen stärken uns ebenso wie das Miteinander in der Ökumene. Danke!
Ein Stück Hoffnung erleben – Die Firmlinge im Cenacolo
Am Samstag, dem 24. Jänner, machten sich über 30 Personen – Firmlinge, Eltern, Firmpaten und Interessierte – im Rahmen des Firmkurses frühmorgens auf den Weg ins Burgenland. Gleich zu Beginn der Fahrt sprach Sr. Maria gemeinsam mit uns ein Gebet. Wir baten um Gottes Segen und darum, dass dieser Tag für alle zu einer wertvollen, bereichernden Erfahrung wird. Um 8:00 Uhr startete der Bus, und die gemeinsame Reise war bereits der erste Schritt in einen besonderen und tief berührenden Tag.
Unser Ziel war das Cenacolo, eine Lebensgemeinschaft, in der junge Menschen einen neuen Weg einschlagen, Hoffnung finden und lernen, ihr Leben bewusst und ehrlich neu zu gestalten. Das Cenacolo ist ein Ort der Stille, der Gemeinschaft und des Vertrauens – und genau diese Atmosphäre spürten wir sofort.
Bevor wir mehr über das Leben in der Gemeinschaft erfuhren, wurden wir zum Singen und Tanzen eingeladen. Die Lieder waren auf Italienisch, was die Stimmung noch lebendiger machte – ein bisschen fremd, sehr herzlich und unglaublich verbindend.
Im Anschluss erzählten zwei junge Männer sehr offen und ehrlich aus ihrem Leben. Ihre Geschichten waren bewegend, mutig und zutiefst berührend. Man konnte spüren, wie viel Kraft, Schmerz, Hoffnung und Neubeginn in ihren Worten lagen. Viele von uns waren tief beeindruckt davon, wie offen und authentisch die beiden über ihren Weg und ihre Erfahrungen sprachen.
Danach wurden wir über das Gelände geführt und konnten einen Einblick in das tägliche Leben der Gemeinschaft gewinnen – in die Arbeit, das Miteinander und den Glauben, der dort eine so große Rolle spielt.
Gegen 14:00 Uhr kamen wir wieder in Dobl an, erfüllt von vielen Eindrücken, stillen Momenten und Gedanken, die einen noch lange begleiten. Es war ein Tag, der bewegt hat – im Kopf und im Herzen.
21 Lektorinnen und Lektoren aus der Seelsorgeraumfamilie trafen sich am Samstag, 10. Jänner 2026, in Premstätten zu einer gemeinsamen Fortbildung. Diakon Johannes Chum und Vikar Norbert Glaser gestalteten einen abwechslungsreichen und bereichernden Vormittag.
Diakon Chum gab in praktischen Übungen wertvolle Anregungen zu Sprechtechnik, Atmung, Körperhaltung und zur Präsenz beim Vortragen der Lesungen. Vikar Glaser teilte seinen reichen biblischen Wissensschatz und eröffnete neue Zugänge zu den Texten der Heiligen Schrift.
Der Vormittag war informativ, kurzweilig und bot viele Impulse, die im liturgischen Dienst unmittelbar umgesetzt werden können. Ein herzliches Dankeschön gilt Christine Ornig und ihrem Team für die freundliche und liebevolle Verpflegung.
Nach dem erfolgreichen ersten Versuch, eine Laternenwanderung im Advent anzubieten, trafen sich am Freitag, 19. Dezember 2025, über 70 Personen beim Bahnhof Premstätten-Tobelbad, um sich mit ihrer Laterne auf den Weg nach Tobelbad zu machen.
Im Wald machten wir einen kurzen Halt, um eine Geschichte zu hören. Martina Laubreiter aus dem Bereich Wald & Kirche der Katholischen Kirche Steiermark erzählte die Weihnachtsgeschichte aus der Perspektive des Waldes.
In Tobelbad angekommen, erwarteten uns bereits zwei Bläser mit weihnachtlichen Klängen. Unsere Pastoralreferentin Ines Kvar feierte mit uns eine kurze Andacht, bei der wir eingeladen waren, Weihrauchkörner auf die Kohle zu legen und dabei an etwas zu denken, für das wir besonders dankbar sind.
Anschließend sorgte ein Team der Pfarre Tobelbad mit Glühwein, Punsch, Broten und Mehlspeisen für eine köstliche Stärkung. Am Rückweg hielten wir nochmals kurz, um den Segen zu erbitten.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die zum Gelingen beitrugen. Besonders auch der Berg- und Naturwacht, die uns am Weg begleitete.
Der Alpha-Glaubenskurs bietet eine wunderbare Gelegenheit, den eigenen Glauben zu vertiefen und mehr über die christliche Botschaft zu erfahren. In einer entspannten und offenen Atmosphäre können Fragen gestellt werden, ohne dass jemand Angst haben muss, verurteilt zu werden. Es ist ein Ort, an dem jeder willkommen ist – egal, ob man bereits viel über den Glauben weiß oder gerade erst beginnt, sich damit auseinanderzusetzen.
Besonders schön an Alpha ist die Möglichkeit, gemeinsam zu essen, miteinander ins Gespräch zu kommen und in angenehmer Runde über den Glauben nachzudenken. Bei jedem Treffen wird ein Film zum Thema des Abends gezeigt, der Impulse gibt und einen Einstieg in den Austausch schafft. Anschließend gibt es die Gelegenheit, in kleinen Gesprächsgruppen weiter über das Gehörte zu reden, Fragen zu stellen und eigene Gedanken einzubringen.
Mittwoch, 19. November 2025 • Pfarrkirche Premstätten
Auch heuer hat es wieder das Gebet um Heilung in der Pfarrkirche Premstätten gegeben. Wir haben bei moderner Musik vom „Orchester“ Paul Tschuffer mit vielen Heilungsgeschichten aus den Evangelien um unsere eigene Heilung gebetet. Die Möglichkeit, sein persönliches Anliegen vor Jesus auszusprechen und einen Einzelsegen zu erhalten, wurde gerne genutzt.