Zu einem Dankesausflug nach Ehrenhausen waren die Gremien der Pfarren und des Seelsorgeraums am Samstag, 18. April 2026, eingeladen.
Mit dem Bus fuhren wir gemeinsam nach Ehrenhausen, der Primizpfarre von Vikar Gerhard Hatzmann und einer Pfarre, in welcher unser ehemaliger Pastoralpraktikant Markus Artinger derzeit wirkt. Altbürgermeister Gerhard Stingel führte uns durch die Pfarrkirche und beim Mausoleum, in der Vikar Hatzmann eine Andacht mit uns, bei welcher uns Markus Artinger an der Orgel begleitete. Anschließend ging es für eine Jause und ein gemütliches Beisammensein ins Weingut Kästenburg.
Schon auf der Hinreise lud uns unsere Engagementfördererin Karin Bucher dazu ein, die Zeit im Bus zu nutzen, um die vergangene Periode unseres jeweiligen Gremiums zu reflektieren und dazu drei Fragen auf einem Kärtchen zu beantworten. Auf der Rückreise, welche uns auch ein kurzes Stück entlang der Grenze zu Slowenien führte, las sie ein paar dieser Antworten dann vor, bevor Pfarrer Claudiu Budău sich bei allen für ihr Wirken in den Pfarren und im Seelsorgeraum bedankte.
Bei dieser Reise wurde spürbar, dass wir als Seelsorgeraum schon sehr gut zusammengewachsen sind.
„Es fühlt sich anders an, wenn man gemeinsam geht, als wenn man nur alleine unterwegs ist.“Michael Lehofer
Von Lieboch aus machte sich am Ostermontag, 6. April 2026, eine Gruppe auf den Weg, so wie auch das Evangelium an diesem Tag erzählt. Auch Pfarrer Claudiu Budău war unter ihnen. Auf dem Weg kamen immer wieder Leute dazu, sodass die Gruppe immer größer wurde.
Das Ziel des Tages war die Marienkapelle im Kaiserwald. Dort feierten wir um etwas nach 11:00 Uhr einen Gottesdienst und ließen den wunderbaren Vormittag anschließend bei herrlichem Wetter und einer kleinen Agape ausklingen.
Gründonnerstag, 2. April 2026 • Pfarrkirche Lieboch
Die gesamte Seelsorgeraumfamilie versammelte sich auch heuer wieder am Gründonnerstag, um gemeinsam das letzte Mahl Jesu zu feiern. Diesmal trafen wir uns wieder in Lieboch.
Bei diesem Mahl nahm Jesus das Brot, brach es, reichte es seinen Jüngerinnen und Jüngern und sagte: „Das ist mein Leib, der für euch hingegeben wird.“ Doch Jesus ging noch einen Schritt weiter: Er wusch die Füße seiner Freunde – nicht als Zeichen von Macht, sondern von Liebe und Dienstbereitschaft. Deshalb wurden stellvertretend zwei Personen jeder Pfarre von Pfarrer Claudiu Budău und Diakon Franz Habith die Füße gewaschen.
Musikalisch wunderbar umrahmt wurde die Feier vom Seelsorgeraumchor unter der Leitung von Siegfried Kager. Im Altarraum feierte unser gesamtes Seelsorgeteam sowie die Diakone mit. Nicht zu vergessen die etwa 20 Ministrantinnen und Ministranten aus unseren Pfarren. Auch Lektoren und Kommunionspenderinnen aus allen sechs Pfarren gestalteten die Feier mit.
Anschließend an die Heilige Messe waren wir noch zum Innehalten bei der Ölbergandacht eingeladen.
Ein großes „Vergelt’s Gott“ allen, die diese schöne Feier ermöglichten.
Mit dem Wort des Propheten Jesaja „Meine Seele soll jubeln über meinen Gott. Denn er kleidet mich in Gewänder des Heils“ wurde am Sonntag Laetare, dem 15. März, in der Franziskuskirche Lannach ein besonderer Gottesdienst gefeiert.
Den fleißigen und professionellen Händen eines Lannacher Schneidermeisters sowie der Initiative des Seelsorgeteams ist es zu verdanken, dass für alle sechs „Kaiserwald-Pfarren“ Messkaseln und Vespermäntel mit den dazugehörigen Innen- und Außenstolen sowie Diakonenstolen und Skapuliere für die Wort-Gottes-Leiterinnen gesegnet werden konnten.
Das Besondere an diesen neuen Paramenten, die nach einem selbst entwickelten Muster gefertigt wurden, ist, dass sie sowohl mit dem Seelsorgeraum-Logo als auch mit der Silhouette (Skyline) der dazugehörigen Pfarrkirchen versehen sind. Dadurch soll bei der gemeinsamen Feier des letzten Abendmahles, bei Begegnungsfesten sowie bei vielen anderen Gottesdiensten, Sakramenten und Sakramentalien das Zugehörigkeitsgefühl, die Einheit und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.
Zugleich erinnern diese liturgischen Gewänder – im Blick auf das Taufkleid – vor allem daran, dass nicht der Mensch im Vordergrund steht, sondern Gott, zu dessen Ehre dieses einzigartige Werk vollendet wurde.
Am Ende der Festmesse, die von „Prima Musica“ aus Lieboch musikalisch mitgestaltet wurde, empfingen Vertreterinnen aller sechs pfarrlichen Liturgieteams die Gewänder für ihre Pfarren.
Fulminantes Charity-Event im Seelsorgeraum Kaiserwald
Weltfrauentag. Der Seelsorgeraum Kaiserwald, die Marktgemeinde Dobl-Zwaring und die Band Herzbergwerk veranstalteten am 14. März 2026, dem Samstag nach dem Weltfrauentag, in der Mehrzweckhalle Dobl unter dem Motto „Ein Herz für Frauen“ zum zweiten Mal ein Benefizkonzert für Frauen und Familien in Not.
Frauen aus allen sechs Pfarren des Seelsorgeraum Kaiserwald engagierten sich vor, hinter und auf der Konzertbühne. Die Benefizveranstaltung ist eine einzigartige Kooperation am Weltfrauentag zwischen der katholischen Kirche und einer politischen Gemeinde in der Steiermark. Musikalisch umrahmt wurde der Abend von der Ladys-Band Herzbergwerk. Die Band aus St. Martin im Sulmtal und Umgebung verzauberte ihr Publikum mit beschwingten Liedern und Klassikern der letzten Jahrzehnte.
Der Reinerlös der Veranstaltung kam dem süd-weststeirischen Verein Herzenswärme sowie der Patientin Katja Pušnik aus der Rehabilitationsklinik Tobelbad zugute.
Ein Dank gilt allen, die diesen Benefizabend ermöglicht haben. Besonders der Marktgemeinde Dobl-Zwaring mit Bürgermeisterin Waltraud Walch und ihrem Team sowie den vielen ehrenamtlichen Helferinnen der Pfarren.
Am Abend der Veranstaltung konnten bereits 12.000,– € an den Verein Herzenswärme sowie Katja Pušnik übergeben werden. Die endgültige Spendensumme wird zeitnah auf der Homepage des Seelsorgeraum Kaiserwald veröffentlicht.
Die Frau am Jakobsbrunnen hat keinen Namen, aber eine Geschichte. Sie selbst fühlt sich nicht würdig, einem jüdischen Mann Wasser zu schöpfen. Doch Jesus sieht über ihre Sünden hinweg und erkennt das Gute in ihr. Er begegnet ihr mit Offenheit und schenkt ihr neues Vertrauen.
Jesus selbst ist das lebendige Wasser, das alle stärkt und neues Leben schenkt. Das Kreuzzeichen, das die Liturgen mit dem Wasser aus dem Taufbecken in unsere offene Hand zeichnen, erneuert unsere Taufe. Es soll uns daran erinnern, dass wir von Gott angenommen sind.
Danke an den Jugendchor Lieboch, der den ökumenischen Gottesdienst musikalisch gestaltet hat.
Unter dem Leitwort „Im Kreuz ist Heil – im Kreuz ist Leben – im Kreuz ist Hoffnung“ gestaltete Vikar Gerhard Hatzmann am 28. Februar 2026 einen tiefgehenden und berührenden Einkehrtag. Mit seiner Berufungsgeschichte, Gesang und Gebet sowie persönlichen Erzählungen aus seinem Priesterleben sprach er die zahlreich erschienenen Menschen aus dem gesamten Seelsorgeraum und darüber hinaus an.
Die Pausen boten Raum für Besinnung und Austausch: Anregende Fragen luden zum Nachdenken ein und wurden im Gespräch vertieft. Für das leibliche Wohl sorgten die Liebocher Gastgeberinnen Tina, Renate und Agnes mit Kaffee, Kuchen und Aufstrichbrötchen – ein herzliches Dankeschön dafür.
Ein besonderes Innehalten schenkte das Mundartgedicht von Anni aus Wundschuh. Es brachte einfühlsam zum Ausdruck, was an Freude und Leid zum Herrgottswinkel mit dem hölzernen Kreuz getragen wird, und erinnerte daran, dass unsere Hilfe im Herrn ist.
Mit dem Sakrament der Buße und der Feier der Eucharistie fand der Einkehrtag seinen würdigen Abschluss. Vergelt’s Gott allen, die zum Gelingen dieses segensreichen Tages beigetragen haben.